Dornfelder

[Weinanbau]

Der Dornfelder (Helfensteiner x Heroldrebe) ist eine württembergische Züchtung, noch gar nicht so alt (1955) und wurde 1980 in die Sortenliste eingetragen. Sie ist nach dem Weinbaufachmann Imanuel Dornfeld (1796 - 1869) aus Weinsberg benannt. Gezüchtet wurde die Sorte von August Herold in Lauffen am Neckar.

Vor allem in Rheinhessen und Rheinstraße wird der Dornfelder angebaut und erreicht dort über 80 % der Anbaufläche dieser Sorte. Insgesamt bringt er es auf über 5% der gesamtdeutschen Rebanbaufläche. Außerhalb Deutschlands hat die Sorte keine Bedeutung.

Wegen seiner intensiven Farbe wurde der Dornfelder Anfangs nur als Deckwein für weniger farbintensive Rotweine verwendet und auch heute trifft man ihn als Cuvée zusammen mit anderen Rotweinen an (z.B. Spätburgunder).

Später hat man seinen fruchtigen, gehaltvollen und kräftigen Charakter entdeckt. Der Wein wird auch gern in Barriques ausgebaut. Er passt sehr gut zu Wild, Braten, Schinken und Speisen mit kräftigen Soßen. Ebenfalls ist er als Tafeltraube gut geeignet.

Sofern Sie noch mehr Infos dieser Rebsorte wünschen, dann besuchen Sie doch die Seite vom Deutschen Weininstitut.